Auf dem Weg Teil 4

Angekommen in Bethlehem (Lukas 2, 6-7)

„Josef, nun sind wir schon 5 Tage auf dem Weg. Meine Beine tun so weh und ich kann fast nicht mehr laufen, obwohl der Esel mich schon so viele Stunden so gut getragen hat“, seufzt Maria. „Sind wir denn wohl bald da?“
„Oh Maria, ich ahne wie schwer es für dich sein muss“, spricht Josef liebevoll und beruhigend auf seine Maria ein. „Da, schau, ich sehe ein Schild am Wegesrand, da steht schon Bethlehem, also ist es gar nicht mehr weit. Aber erstmal machen wir noch eine Rast, essen etwas Brot und trinken kühles Wasser aus unserem Krug, das wird dich erfrischen und dann schaffen wir den Rest des Weges bestimmt noch. Leg dich etwas hin und ruh dich aus. Bis hierher hat uns Gott doch gut begleitet und mit seiner Hilfe kommen wir sicher noch gut in Bethlehem an“.

So ruhen sich Maria und Josef im Schatten eines Baumes aus und auch der Esel braucht eine Ruhepause.
Maria ahnt, dass das Kind, dass sie Jesus nennen sollen, schon ganz bald geboren werden wird.
Ein letztes Mal schlafen sie unter freiem Himmel, bevor sie am nächsten Tag in Bethlehem ankommen wollen. Josef bindet den Esel an, bereitet das Lager mit Decken, stellt eine Laterne hin.
Und dann ist es soweit, der Ort Bethlehem liegt vor Ihnen.
In Bethlehem angekommen, bemerken sie die vielen Menschen, die auch gekommen sind, um sich in diese Listen des Kaisers einzutragen. Da sagt Maria:“ Josef, schau, wie voll es hier ist, so viele Menschen auf dem Weg. Hoffentlich finden wir ein Zimmer.“
Und ganz plötzlich merkt Maria:“ Josef, Josef, ich glaube unser Kind kommt“ Sie finden schnell noch einen Platz in einem Stall, denn alle Gasthäuser sind bereits voll besetzt.
Und dann, ja dann, passiert das Wunder: das Baby Jesus wird in einem Stall geboren und die überglücklichen Eltern wickeln es in Windeln und legen es in eine Futterkrippe, gefüllt mit Stroh, damit es der kleine Jesus schön warm hat.
Liebevoll schauen Maria und Josef auf das neugeborene Jesuskind.
Und die Augen der Eltern strahlen- sie leuchten vor Freude und Dankbarkeit so hell, wie die Sterne am Himmel in dieser Nacht.